Freitag, 24. September 2010

Vögel im Käfig träumen vom Fliegen, freie Vögel fliegen...

Nach einer Woche im frühlingshaften Sydney haben wir am 13.09. unsere Reise fortgesetzt und sind nach Cairns geflogen. Unser Hostel watete mit einem hauseigenen Pool, offenen Küchen und einem kostenlosen Abendessen auf, die Stadt mit tropischen 30°, einer touristischen Promenade, einer Lagune und jeder Menge Freizeitangeboten - verheißungsvoll. In unseren 5 Tagen in Cairns haben wir etwas gegen unsere vornehme Blässe unternommen und sind zum ersten Mal in unserem Leben geschnorchelt. Und dann gleich am Great Barrier Reef (wo sollen wir bloß die Superlative dafür hernehmen, dieses Erlebnis zu beschreiben?!?). Wir hatten einen wunderschönen Tagesausflug, das Wetter hätte besser nicht sein können, die Tourguides waren total euphorisch bei der Sache. Also Kopf unter Wasser und Eindrücke sammeln und Formen, Farben, Tiere an zwei unterschiedlichen Spots angucken... einfach phantastisch!

 


Unser gebuchter White Water Rafting Trip am darauf folgenden Tag fiel leider wegen eines Schadens am Boot ins Wasser :-(.

Umso hibbeliger wurden wir, als es auf den großen Tag zuging: der Tag, an dem wir unseren Van, den wir Hugo getauft haben, in Cairns abgeholt haben. Großeinkauf bei Woolworth hinter uns gebracht (jaaaaaha, Hugo hat einen Kühlschrank, eine Mikrowelle und einen Gasherd mit Grill, welch Luxus) sind wir sofort auf den Highway gedüst.Was für ein großartiges Gefühl von Freiheit, Abenteuer, Lebensfreude und Roadtrip-Romantik zu dritt auf der Vorderbank unseres Vans mit Jack Johnsen im Ohr...


unser Van "Hugo"

Vorerest ging es gen Norden: Trinity Beach und Port Douglas waren unsere ersten Ziele. Schön anzusehen aber nicht spektakulär. Gegen 18/18.30 Uhr wird es hier dunkel und wir kehren dann mit Hugo auf irgendeinem kostenlosen Parkplatz oder Truckstop ein. Seeeehr abenteuerlich... das Leben ist eben wie eine Schachtel Pralinen: man weiß nie, was man bekommt. Da sind Parkplätze ohne Duschen mitten im Regenwald mit düsteren Gestalten, bunten Fröschen in den Sanitäranlagen und Scharen von Mücken keine Seltenheit ;-) (Aus unserer zweiten Nacht im Van sind wir drei übrigens mit guten 100(!!!) Mückenstichen rausgekommen... herrlich, wenn der Juckreiz langsam nachlässt...).


Da das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sind wir nicht -wie geplant- weiter in nördlicher Richtung zum Cape Tribulation gefahren, sondern haben unseren Roadtrip Richtung Süden fortgesetzt, haben an ein paar Aussichtsplattformen gehalten, sind am Mission Beach kläglich bei unserem Versuch gescheitert, eine frische Kokosnuss zu öffnen und sind am Ende des Tages vor dem Regen nach Townsville geflüchtet. Endlich mal wieder eine etwas größere Stadt mit einer tollen Promenade, schönem Wetter und einigen Sehenswürdigkeiten.

Mission Beach

 
Strand von Townsville
Öffentliche BBQ Plätze direkt am Meer in Townsville



Castle Hill Aussichtsplattform

Nach zwei Übernachtungen auf einem Truckstop etwas außerhalb von Townsville haben wir unseren Hugo für zwei Tage auf dem Festland hinter uns gelassen und sind am Donnerstag, den 23.09. mit der Sunferry nach Magnetic Island übergesetzt. Dort haben wir einen Tierpark besucht, in dem man Krokodile, Koalas, Papageien, Schlangen, etc. halten und Wissenswertes über die hiesige Tierwelt erfahren konnte. Außerdem haben wir einige schöne Strände gesehen und waren auf der legendären, monatlich stattfindenden Full Moon Party.





Strand am Picnic Bay auf Magnetic Island





Nun sind wir wieder in Townsville und werden heute Abend unseren Roadtrip fortsetzten. Nächster Stop sind dann Airlie Beach und die Whitsundays...


30°-ige Grüße in die Heimat
Kristin und Melanie

Dienstag, 21. September 2010

Finally arrived in Sydney



Harbour Bridge in Sydney
Weiter neun Flugstunden später sind wir auf unserem ersten Australien-Stop angekommen. Nach einem herzlichen Empfang am Flughafen durch Sonni - unsere liebe Freundin und Travel Mate für die nächsten sechs Wochen - sind wir in unser Backpacker-Leben gestartet. Im Stadteil Kings Cross bewohnten wir ein 6-Betten "girls dorm" voll bis unters Dach mit Deutschen, was uns den Einstieg enorm erleichterte... Gleich am ersten Nachmittag mussten wir natürlich die Harbour Bridge und das Opera Theatre ansehen: unbelievable, amazing! Endlich!

 
 
Vor der Harbour Bridge und dem Opera Theatre mit Sonni


 Diese Stadt hält definitiv, was sie verspricht... Bis auf kurze Ausnahmen hatten wir super Wetter und konnten so einige Stadtrundgänge - Darling Harbour, Botanischer Garten, Shopping Malls, I-Max-Kino Besuch für Kelly Slater und "Ultimate wave - Tahiti" - starten.




 


Neben diversen Erledigungen von ToDos wie Konto einrichten, australische Handy-Nr. besorgen (Kristin: +61 435 290 737, Melanie: +61 435 290 817), mobiles Internet organisieren, haben wir unseren Van für unseren vierwöchigen Ostküsten-Tripp gebucht; das Preise-Feilschen war erfolgreich und wir konnten ein gutes Angebot schiessen... Am 18.09. steht unser Toyota HIACE in Cairns bereit.
Am Freitag und Samstag ging es zum Bomdi Beach! Sonne, Strand, neuer Bikini und zum ersten Mal die Füße im australischen Sand. Wow, what a feeling!

 
 



Zum Abschluss der Woche haben wir Sonntag eine Tour in die Blue Mountains gemacht, mit dem funniest tourguide ever und einer fast senkrecht den Berg zurück erklimmenden Railway-Bahn. Die Blue Mountains sind ein beeindruckende, von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärte Gebirgskette westlich von Sydney, die ihren Namen ihrem blauen Aussehen bei bestimmtem Lichteinfall verdankt. Super Abschluss einer tollen Woche und die perfekte Überleitung für den Flug in das 30°C warme Cairns...
Blue Mountains Panorama
 



Cheers
Kristin & Melli

Freitag, 10. September 2010

"Tropical Cyclone Safety Advice"...

... diese Anleitung wurde am Donnerstagabend auf einem Vordruck des Hotels plötzlich unter unserer Hoteltür durchgeschoben. Super: ein Zyklon 200 km vor Hong Kong, der literweise Regen mit sich brachte! Wer jetzt denkt, der Regen hätte die drückende Luft Hong Kongs etwas erfrischt: Pustekuchen! Es blieb trotz des Niederschlages, der von oben, unten und der Seite zu kommen schien, unglaublich schwül und alle Unternehmungen wurden doppelt so anstrengend.

Bevor wir die Heimat auszugsweise an unseren Aktivitäten und wichtigsten Ausflugszielen/Sehenswürdigkeiten teilhaben lassen, hier der Blick aus unserem Hotelzimmer im 17. Stock bei Tag und bei Nacht:



Jaja, alles ganz schön beeindruckend groß, eng und laut in Hong Kong...


Natürlich haben wir ein paar Tempel besucht, den weltgrößten Buddha, den Nightmarket in der Temple Street, sind mit dem insgesamt fast 1 km langen Central Escalator durch das In-Viertel SOHO bis in die Wohngegenden gefahren, haben uns mit der Peak Tram auf die höchstgelegene Aussichtsplattform befördern lassen und haben uns einen botanischen Garten angeschaut.Außerdem haben wir unzählige Einkauf-Center-Labyrinthe durchkreuzt und sind zwischen den beiden Teilen der Stadt - Hongkong Island und Kowloon -mit der Fähre gefahren.
Im Großen und Ganzen haben wir unglaublich viele km zu Fuß zurück gelegt, haben viele Eindrücke mitgenommen, das moderne Asien auf uns wirken lassen und trotz Autan-Schutzes riesige Mückenstiche davon getragen. Obwohl uns die Stadt beeindruckt hat, waren wir froh, als wir am Sonntag den Flieger Richtung Sydney betreten haben.


Fühlt euch gedrückt
Kristin & Melli