| ab ins Red Centre |
Nach einigem Stess mit unserem Hostel (das "bed bugs" hatte, weshalb ich einen kompletten Tag damit zugebracht habe, meine Klamotten zu waschen) und einem darauf folgenden Umzug in ein anderes Hostel, startete unsere Tour ins Herz Australiens trotz Yasi-Sturmwarnung sehr früh am Morgen. Etwas unsicher haben wir unser Gepäck in Alice Springs hinter uns gelassen, während Alice sich und seine öffentlichen Gebäude mit Sandsäcken auf die Sturmwarnung einstellte-wie beruhigend! Naja, Gepäck in den Gepäckraum aufs oberste Regal gehieft und auf ins Abenteuer...
Der erste Tag führte uns über den Stuart Highway (eine 2.800 km lange Fernverkehrsstraße, die von Adelaide im Süden Australiens über Alice Springs bis hin in den Norden des Northern Territory nach Darwin führt) zum Kings Canyon. Dort haben wir bei einem vierstündigen, teilweise ordentlich steilen walk bei angenehmen 27° (häufig hat man hier über 40°) das erste Mal richtiges Outback-Feeling erlebt. Der Kings Canyon besteht aus Sandstein, der je nach Eisenanteil rot, gelb oder weiß ist und durch Erosion und Sonneneinstrahlungenl interessante Formen angenommen und beeindruckender Schichten gebildet hat. Auf der Hälfte des Weges hatten wir die Möglichkeit, in der "Garden of Eden Waterhole" eine kleine Abkühlung zu nehmen.
| auf dem Stuart Highway |
Am späten Nachmittag ging es dann weiter in unser Busch-Camp. Auf dem Weg wurde noch eben Holz fürs Lagerfeuer gesammelt...
...und ein paar wilde Kamele gesichtet:
Im Camp angekommen, haben wir erst einmal gekocht, das Lagerfeuer in Schwung gebracht, den bezaubernden Sonnenuntergang fotografiert und natürlich das Schlafgemach hergerichtet ;-):
Die Olgas sind übrigens eine Gruppe von 36 runden Bergen (der Höchste von ihnen ist etwas über 500m hoch) in der Nähe des Uluru, die durch Erosionsprozesse entstanden sind. Die aboriginal Name "Kata Tjuta" bedeutet so viel wie "viele Köpfe".
| the Olgas (Kata Tjuta) |
| unsere Tour Gruppe |
| unser tour guide Avy |
Sowohl der geplante Sonnenuntergang mit Blick auf den Uluru als auch der Sonnenaufgang am nächsten Morgen blieben uns aufgrund des Wetters verwehrt :-( wir konnten also nicht viel mehr machen, als abwarten und international "who am I" im Bus spielen...
Abends ging's in nen Pub mit live Musik...
... während Avy uns die "laundry" des Camping ground zum schlafen organisiert hatte und uns damit eine zweite, dem Sturm ausgelieferte Nacht ersparte.
| "Breacky" |
Der Ayers Rock ist übrigens nur die oberflächlich sichtbare Ausprägung einer unterirdischen Gesteinsschicht (also kein Monolith) in einem riesigen, den ganzen Nationalpark umfassenden Sedimentbecken. Der mystische, rote Stein hat einen Umfang von rund 9 km
Unser Statement zur Tour:
Cheers,
Kristin & Melanie
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen