Sonntag, 20. März 2011

Uluru + Sturm Yasi = very unique scenery

G'day ihr fleißigen Blog-follower,

ab ins Red Centre
nach unserem kleinen Abstecher an die Great Ocean Road sind wir zu dritt von Melbourne aus nach Alice Springs geflogen um dort eine dreitägige, geführte Tour durchs Outback zu machen.

Nach einigem Stess mit unserem Hostel (das "bed bugs" hatte, weshalb ich einen kompletten Tag damit zugebracht habe, meine Klamotten zu waschen) und einem darauf folgenden Umzug in ein anderes Hostel, startete unsere Tour ins Herz Australiens trotz Yasi-Sturmwarnung sehr früh am Morgen. Etwas unsicher haben wir unser Gepäck in Alice Springs hinter uns gelassen, während Alice sich und seine öffentlichen Gebäude mit Sandsäcken auf die Sturmwarnung einstellte-wie beruhigend! Naja, Gepäck in den Gepäckraum aufs oberste Regal gehieft und auf ins Abenteuer...

Der erste Tag führte uns über den Stuart Highway (eine 2.800 km lange Fernverkehrsstraße, die von Adelaide im Süden Australiens über Alice Springs bis hin in den Norden des Northern Territory nach Darwin führt) zum Kings Canyon. Dort haben wir bei einem vierstündigen, teilweise ordentlich steilen walk bei angenehmen 27° (häufig hat man hier über 40°) das erste Mal richtiges Outback-Feeling erlebt. Der Kings Canyon besteht aus Sandstein, der je nach Eisenanteil rot, gelb oder weiß ist und durch Erosion und Sonneneinstrahlungenl interessante Formen angenommen und beeindruckender Schichten gebildet hat. Auf der Hälfte des Weges hatten wir die Möglichkeit, in der "Garden of Eden Waterhole" eine kleine Abkühlung zu nehmen.

auf dem Stuart Highway











Am späten Nachmittag ging es dann weiter in unser Busch-Camp. Auf dem Weg wurde noch eben Holz fürs Lagerfeuer gesammelt...


...und ein paar wilde Kamele gesichtet:



Im Camp angekommen, haben wir erst einmal gekocht, das Lagerfeuer in Schwung gebracht, den bezaubernden Sonnenuntergang fotografiert und natürlich das Schlafgemach hergerichtet ;-):











Nach einer stürmischen, verregneten Nacht (das mit dem "unter Sternenhimmel schlafen" haben wir uns irgendwie romantischer vorgestellt ;-)) ging es am nächsten Morgen zu einer unmenschlichen Zeit weiter in Richtung Olgas und Uluru. Die Wolken verdichteten sich, der Regen und insbesondere der Wind nahmen zu und wir steckten mitten drin in den Ausläufern Yasis... Selbst unserem Tourguide wurde etwas bange angesichts der Wetterlage, er versuchte die Situation jedoch abzuschwächen, indem er uns vorschwärmte, was für eine "unique view" wir doch auf das Red Centre Australiens hätten...


Die Olgas sind übrigens eine Gruppe von 36 runden Bergen (der Höchste von ihnen ist etwas über 500m hoch) in der Nähe des Uluru, die durch Erosionsprozesse entstanden sind. Die aboriginal Name "Kata Tjuta" bedeutet so viel wie "viele Köpfe".

the Olgas (Kata Tjuta)

unsere Tour Gruppe


unser tour guide Avy

Sowohl der geplante Sonnenuntergang mit Blick auf den Uluru als auch der Sonnenaufgang am nächsten Morgen blieben uns aufgrund des Wetters verwehrt :-( wir konnten also nicht viel mehr machen, als abwarten und international "who am I" im Bus spielen...


Abends ging's in nen Pub mit live Musik...


... während Avy uns die "laundry" des Camping ground zum schlafen organisiert hatte und uns damit eine zweite, dem Sturm ausgelieferte Nacht ersparte.


"Breacky"
Am nächsten Morgen ging es dann aber doch noch zum Ayers Rock ("Uluru") und auch wenn alles ungewöhnlich grün, matschig und noch etwas regnerisch war, haben wir unseren 3-stündigen walk um den Uluru sehr genossen. Im cultural centre haben wir vorher viel über die Geschichte des Uluru und dessen Bedeutung für die Aborigines erfahren und haben danach einfach die etwas mystische Atmosphäre des roten Herzens Australiens auf uns wirken lassen. Um den Uluru begeben sich zahlreiche Mythen der Ureinwohner, die Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche mit Geschichten der Entstehung des Landes und des Steines erklären. Diese finden sich auch in den Wandmalereien wieder. Auch heute noch sind bestimmte Teile des Ayers Rock für die Zeremonien der australischen Ureinwohner gesperrt.
Der Ayers Rock ist übrigens nur die oberflächlich sichtbare Ausprägung einer unterirdischen Gesteinsschicht (also kein Monolith) in einem riesigen, den ganzen Nationalpark umfassenden Sedimentbecken. Der mystische, rote Stein hat einen Umfang von rund 9 km





 


Unser Statement zur Tour:


Cheers,
Kristin & Melanie

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